Pressemitteilungen
Bei zwei Online-Konferenzen hat die SPD Bodenseekreis Betroffene der Corona-Pandemie mit verantwortlichen Spitzenpolitikern zusammengebracht. Die beiden Konferenzen bildeten den Auftakt einer Online-Konferenz-Reihe der Kreis-SPD, bei welcher der direkte Kontakt aus dem Bodenseekreis mit Verantwortlichen in Bund und Land möglich gemacht wird. "Wir wissen, dass es nun darum gehen muss, vor allem passgenaue Lösungen zu entwickeln. Dafür muss die Politik jetzt vor allem zuhören. Wenn hierzu die Betroffenen selbst zu Wort kommen, profitieren letztlich alle davon", so der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Rainer Röver.
Kreis-SPD lobt Alltagshelden und kritisiert F-18-Kauf scharf
In einer Telefonschalte hat der SPD-Kreisvorstand intensiv über die aktuelle Situation im Bodenseekreis seit Ausbruch der Corona-Pandemie beraten. "Wir werden alles daransetzen, die Sorgen und Bedürfnisse der vielen Menschen aufzugreifen und an die zuständigen Stellen zu bringen", so der SPD-Kreisvorsitzende Rainer Röver. "Es gibt gerade enorm viele Menschen, die durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind und die mit Ängsten, Isolation oder Doppelbelastung durch Job und Betreuung von Kindern oder Angehörigen an die Grenzen und darüber hinausgebracht werden. Diesen hören wir zu".
„Das sind großartige Nachrichten für Immenstaad“, so der für den Bodenseekreis zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute die Förderung der Sanierung der Linzgauhalle und der Tribüne und Tartanbahn der Sportanlage Forstwiesen in Immenstaad mit 781.200 Euro beschlossen. Damit trägt der Bund circa 45 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von 1,7 Mio. Euro.
Zu Recht werde von Experten darauf hingewiesen, dass vor Einführung eines Jahrestickets, wie es beispielsweise in Vorarlberg der Fall ist, zunächst das ÖPNV-Angebot deutlich verbessert werden müsse, stellt Kreisrätin Britta Wagner fest. Deshalb beantrage die SPD-Kreistagsfraktion, einen Stufenplan für den Ausbau des ÖPNV zu erarbeiten, mit Vorschlägen, wie die Fahrgastzahlen erhöht und eine gleichmäßigere Auslastung der Busse über den Tag erreicht werden kann. Nach Auffassung der SPD soll die Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit bodo dafür ein Umsetzungskonzept erarbeiten.
Die SPD im Bodenseekreis begrüßt die Initiative für einen Kompromiss beim Artenschutz-Volksbegehren. „Dass ausgerechnet eine grün-geführte Landesregierung hier erst auf Druck eines Volksbegehrens tätig wird, ist bemerkenswert und bedauerlich“ sagte hierzu das SPD-Landesvorstandsmitglied Leon Hahn auf einer Konferenz der Kreis-SPD am vergangenen Montag.
Die SPD im Bodenseekreis zeigt sich verwundert über den erneuten Vorstoß der Genossenschaft ‚Regio Bodensee Fisch‘ zu Netzgehegen im Bodensee. „Unseres Erachtens ist die Situation klar: Es gibt keine rechtliche Grundlage für solche Anlagen im Bodensee. Darüber hinaus sehen wir Aquakultur - sowohl im See als auch in Kreislaufanlagen an Land - grundsätzlich kritisch.“ so Rainer Röver, Vorsitzender der Kreis-SPD auf einer Konferenz des Kreisverbands am vergangenen Montag.
Dieser Tage hat sich der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Baden-Württemberg, Andreas Stoch, mit Vertretern des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg, des Verbands Badischer Berufsfischer am Bodensee und des Angelsportvereins Konstanz in Immenstaad über die aktuelle Situation am See ausgetauscht. Im Hotel Heinzler wurde deutlich, welch tiefgreifende Auswirkungen die anhaltenden Veränderungen auf den Fischbestand und damit auf die Fischerei, die Gastronomie und den Tourismus am See haben.
Neun SPD-Kreisverbände fordern Nachverhandlungen beim Klimaschutz
Mit einer Resolution fordern neun baden-württembergische Kreisverbände die Bundesregierung auf, das am vergangenen Freitag vorgestellte Klimapaket nachzubessern. Ein entsprechendes Schreiben ging dem SPD-Bundesvorstand zu. „Wir wissen, dass Kompromisse gerade in einer großen Koalition als Wesenselement der Demokratie unvermeidbar sind“, erklärt Rainer Röver, Kreisvorsitzender der SPD Bodenseekreis, die die Resolution auf den Weg gebracht hat.
Die Antwort der Landesregierung zu einem Antrag der SPD-Landtagsfraktion zur „Erlaubnis zum Aufbau von Elterntierstämmen von Bodenseefelchen“, zeigt nach Ansicht des Landtagsabgeordneten Reinhold Gall (SPD), dass „Minister Hauk offensichtlich die Aquakultur im Bodensee vorbereitet“. Für Gall ist es völlig unverständlich, weshalb das Agrarministerium hier weiter auf eine Aquakultur mit Netzgehengen hinarbeitet, während der Großteil der Beteiligten, wie die Bodenseeanrainer, die Bodenseewasserversorgung und auch das Umweltministerium als oberste Wasserbehörde sich aus ökologischen wie auch rechtlichen Gründen klar dagegen ausgesprochen haben. „Die Beweggründe des Landwirtschaftsministers, sich diesen Offensichtlichkeiten zu widersetzen, sind nicht nachvollziehbar.“ In seiner Antwort räumt der Minister ein, dass er im vergangenen Dezember Laich von Sandfelchen im Bodensee hat sammeln lassen, um die Forschungen für die Aquakultur im Bodensee weiter zu treiben und einen Elterntierstamm dafür aufzubauen.
09.10.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
öffentlich
politisches Wurstsalatessen
Landgasthaus Zollerstuben
Jetzt sind 1 User online
Bei vielen Benutzern gleichzeitig kann es leider zu verzögertem Bildaufbau kommen. Wir bitten um Verständnis.