
Ein gutes Dutzend Interessierter folgte der Einladung der SPD zu diesem Thema. Vor dem Hintergrund, dass es auch in Überlingen an Wohnraum - vor allem an für Normalverdiener bezahlbarem Wohnraum - mangelt, setzt sich die Überlinger SPD mit ihren Gemeinderäten dafür ein, hier möglichst schnell und nachhaltig für Abhilfe zu sorgen. Ein Weg dazu ist, neben anderen, neue Baugebiete auszuweisen, um auch jungen Familien den Traum von den eigenen vier Wänden und verstärkt wieder den sozialen Wohnungsbau zu ermöglichen.
Die Stadträte Michael Wilkendorf und Oswald Burger führten deshalb die Gruppe an die in der Kernstadt infrage kommenden Baugebiete: Turmgartenweg, Nordöstlich Hildegardring und Südlich Härlen. Die beiden außerdem noch ins Auge gefassten Baugebiete Flinkern und Obere St. Leonhardstraße wurden nicht angesteuert sondern von Ferne erläutert. Um das Ziel, preiswertes Wohnen, auf einem anderen Weg zu erreichen, plant die SPD in Kürze eine Veranstaltung zum Thema "Städtische Wohnbaugesellschaft".
Dass das Wohnungsproblem für Normalverdiener unter den berühmten Nägeln brennt, konnte man den lebhaften Diskussionen während des Spaziergangs entnehmen. Und die SPD- Fraktion sieht es als Verpflichtung an, hier voran zu kommen.



